Versicherungs-News

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Aktuelle News

Jede siebte Unfallversicherung erhält Top-Note
Die private Unfallversicherung gehört zur Standard-Risikovorsorge, weshalb das Tarifangebot auf dem deutschen Markt riesig und kaum zu überblicken ist. Für Orientierung sorgt das renommierte Analysehaus Franke und Bornberg mit einem jährlichen Rating. Diesmal befanden sich 474 Tarife von 86 Versicherern auf dem Prüfstand. Es galt, in 66 Detailkriterien zu überzeugen und zudem zwei Bedingungen zu […]
Hohe Temperaturen kosten halbes Prozent Wirtschaftsleistung
Den Hitzewellen dieses Sommers fielen in Europa Zehntausende Menschen zum Opfer. Nach einer Schätzung der Allianz sind daneben auch die wirtschaftlichen Schäden enorm: Die Wirtschaftsleistung Europas hat sich demnach infolge der hohen Temperaturen um 113 Milliarden Euro verringert, das entspricht knapp einem halben Prozent. Am stärksten getroffen hat es Italien mit Einbußen von 28 Milliarden […]

Das Werkstattrisiko hat Grenzen

Wenn eine Kfz-Werkstatt unwirtschaftlich arbeitet oder falsche Abrechnungen vorlegt, muss prinzipiell der Unfallverursacher bzw. seine Haftpflichtversicherung die Zusatzkosten übernehmen. Im Rechtsdeutschen heißt das Werkstattrisiko. Dass die Werkstätten damit keinen Haftungsfreibrief erhalten, hat indes das Landgericht Saarbrücken kürzlich in zweiter Instanz bestätigt: Zu den Aufgaben eines Fachbetriebs gehöre es, die in einem Schadengutachten vorgesehenen Reparaturarbeiten auf ihre Plausibilität und Wirtschaftlichkeit zu prüfen. Geschehe das nicht und werde die Reparatur dadurch teurer als nötig, sei die Werkstatt schadensersatzpflichtig.

Im Saarbrücker Fall hatte eine Werkstatt für die Lackierung eines Unfallfahrzeugs – wie im privaten Gutachten angesetzt – 80 Arbeitswerte abgerechnet. Die Herstellervorgaben sahen dafür allerdings nur 56 Arbeitswerte vor, weshalb der Versicherer lediglich fünf Sechstel des Rechnungsbetrags erstatten wollte. Den Rest, rund 1.000 Euro, muss die Werkstatt nach dem Urteil nun abschreiben.